Einzelcoachings – Fragen über Fragen

geschrieben von admin | Allgemein,Bildbearbeitung,Spezielle Fotografie,Studio & Technik | Montag 30 Juli 2012 11:49

Nachdem ich immer wieder auf meine Trainings und Einzelcoachings angesprochen werde und da natürlich viieeele Fragen auftauchen…habe ich mir gedacht ich tippere einfach mal quer Beet zusammen was denn da so im Dauerzustand auftaucht. Zuallererst taucht natürlich immer die Frage nach dem Preis auf…und immer antworte ich: „Das kommt darauf an was Du denn genau willst…und brauchst.“

Ich kann nicht sagen: „Ein Einzelcoaching kostet Betrag „X“…denn soetwas geht nur bei Fotografen die bei einem solchen Coaching mehr oder weniger ein „fertiges Programm“ abspulen.

Mir liegen 2 Sachen sehr am Herzen…zum einen die Fotografie an sich…und zum anderen…dass ich bei einem Training oder einem Coaching so individuell auf die Belange und Bedürfnisse meiner Schützlinge eingehe…wie es in einem Workshop niemals möglich wäre.

Bei einem Workshop treffen bis zu 8 begeisterte Amateurfotografen aufeinander…jeder mit seinem eigenen Leistungslevel…und dementsprechend kann man innerhalb eines Workshops sicherlich eine Thematik abhandeln…aber nie so detailliert auf den einzelnen Fotografen bezogen wie ich es gerne machen würde.

Bei einem Einzelcoaching betreue ich Schützlinge auf dem Leistungsniveau von: „Ich habe gestern eine Kamera geschenkt bekommen…zeig‘ mir doch mal wie man da jetzt im Heimstudio richtig coole Shots rausholt“ bis hin zum Fotografen mit 15 Jahren Berufserfahrung…der schlichtweg auf seinem Leistungslevel „festgefressen“ ist…dem es an der Motivation fehlt sich neu aufzubauen, aus seinen Möglichkeiten ein Loch hat neue Bildideen zu entwickeln…oder dem schlichtweg der Drive fehlt neue Lichtsituationen zu bauen.

Jedes Einzelcoaching ist bei mir so individuell wie mein Schützling, der dieses bei mir bucht…und genau da setze ich an.

Ich habe 1 Tages-Coachings ebenso im Programm, wie komplette Wochenenden die über 30 Stunden hinaus andauern. Allen Coachings gemein ist, dass ich es von Grund auf so halte dass nicht auf die „Ich Chef…Du nix“ Tour baue…man sich vor mir auf die Knie werfen muss…um dann doch die kleinen Tipps und Kniffe vorbehalten werden.

Jeder hat seine eigenen Wünsche…Richtungen und Ziele, und genau diese nehme ich mir sehr genau vor. Erarbeite Konzepte was denn genau auf den jeweiligen Schützling zugeschnitten ist.

Hier gibt es kein: „ich traue mich nicht zu fragen…“ ganz im Gegenteil, wenn ich merke dass da was im Busch lauert…aber noch nicht herauswill…dann hake ich nach…wenns sein muss auf 10 Wegen bis es draussen ist.
Ein Coaching ist auch keine Schulstunde die dann „hoffentlich bald rum ist“…erst vor kurzem hatte ich jemanden bei mir ein ganzes Wochenende im Studio der extra für dieses Coaching aus der Türkei anreiste. Ich werde mit Sicherheit einen Quark tun um jemanden das Geld aus der Tasche zu ziehen um ihn dann mit einem Halbwissen nach Hause fahren zu lassen.
Bei diesem Coaching endete der Samstag morgens um 04:00 Uhr…einfach weil mein Schützling das Wissen aufsog wie ein Schwamm.

Andere kamen um 18:00 Uhr zu mir und sagten: „okaaay…für heute habe ich genug Infos, wir machen morgen weiter.“ Beides ist für mich kein Problem, wichtig ist mir dass meine Schützlinge mit dem was sie von mir bekommen zufrieden sind.

Besonders Stolz macht mich die Tatsache, dass ich heute noch zu jedem einzelnen der ein Coaching bei mir buchte, ein sehr enges freundschaftliches Verhältnis pflege.

Der eine möchte seine Skillz in Sachen Lichtführung im Bereich Fashion ausbauen, ein anderer möchte Glamourportraits angehen die so richtig rocken. Wieder andere suchen Unterstützung in der Bildbearbeitung und auch wenn es darum geht das entsprechende Licht für den Ausbau des eigenen Studios zu erwerben, führt teilweise über Einzelcoachings.
Hier wird der Grundriss des eigenen Studios als Grundlage genommen um genau auf dieser Fläche alle Möglichkeiten der Lichtsetzung auszuloten.

Was immer eine Rolle spielt, und von mir immer vorgeschlagen wird ist das Thema „Kommunikation mit dem Model“. Wie sorge ich dafür eine gewisse Grundsicherheit gerade in der Startphase eines Shootings zu bekommen? Wie unterstütze ich ein Model in Sachen Posing? Gibt es Grundposen in die ich wirklich jeden Menschen stopfen kann und er dann „gut aussieht“?
Wie verhalte ich mich wärend des Shootings, auf was sollte ich als Fotograf achten und wie kann ich die Zeit der ersten Befangenheit verkürzen?

All diese Sachen bleiben nicht aussen vor, sofern gewünscht. Ebenso zeige ich wie man unterstützend eingreift, wenn das „Model“ Klamotten aus dem Zylinder zaubert die man sooo eigentlich nicht ablichten würde. Wie kann man mit einfachen Mitteln einem recht „langweiligen“ Bildchen mehr Pep verleihen? Und wie schaffe ich es meinen Aufnahmen einfach mehr Glanz und Glamour oder ganz im gegenteil mehr mystischen Look zu verleihen?

Das Thema Bildlook ist sehr wichtig, ebenso gehe ich sehr ausführlich auf das Thema Bildschnitt und Bildaufteilung ein…sofern gewünscht.

Auch wenn man sagt: „Bei einem Coaching sind die entstehenden Bilder nicht so wichtig“…ballere ich da voll dagegen. Meine Schützlinge gehen nach einem Coaching mit Aufnahmen nach Hause die das neue Level direkt mal vor Auge führen.

Auch die Grundlagen für Fotografen die sich gerne auf eigene Füße stellen möchten werden auf Wunsch gerne abgehandelt. Wie sieht entsprechendes Marketing aus? Wie kann ich mich im Haifischbecken wie Facebook und Co. neu und „weiter oben“ platzieren? Wie komme ich an Aufträge und Jobs bei Großkunden? Auf was muss ich achten wenn ich mich als Fotograf in die Selbständigkeit stürze?

Man sieht, die Fotografie stellt viele Fragen, egalb ob auf technischer Seite, der Postproduktion oder dem Aussenherum. All dies muss individuell auf den Einzelnen Schützling optimiert und angepasst werden. Nur so ist auch sichergestellt dass wirklich jeder aus einem solchen Coaching geht und genau das bekommen hat was er auch wirklich braucht.

Ebenso individuell ist da auch die Preisgestaltung. Es gibt Trainings die bei ca. 500 EUR losgehen…aber auch Vollgas-Coachings die ein paar Taler mehr verlangen um all‘ das so zu vermitteln wie der Schützling es braucht.

Man darf eines nie vergessen…auch wenn solche Preise erstmal schocken…gerade die Wochenend-Coachings geben dem ambitionierten Fotografen die Möglichkeit eine seeehr lange Zeit an Trial & Error zu überspringen…und gerade diese Zeit kostet mit Sicherheit einiges mehr an (Lehr-) Geld als ein Coaching, was perfekt auf die persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten ist.

Natürlich beantworte ich auch weiterhin gerne Fragen zum Thema Training & Coachings, denke aber hier mal einen kleinen Überblick verschafft zu haben was denn da so im Hintergrund eine Rolle spielt.

Ganz viele liebe Grüße

Euer Zottl

Achja…als Abschluss des Romans noch ein paar Bilder die bei meinen letzten Einzelcoachings entstanden sind… 🙂

Neue Blitzköpfe von Illuminate Flashsystems

geschrieben von admin | Studio & Technik | Freitag 8 Juni 2012 18:59

Nachdem ich meine Freude…über einen im Studio eintreffenden Prototypen eines neuen Blitzkopfs…auf Facebook postete, stand am heutigen Tag das Telefon nicht mehr still…die Mails häuften sich…und die PN’s wollten auch kein Ende nehmen. Bevor ich also gross weitertippere gleich mal die Eckdaten…diese dürften für den Großteil meiner Leserschaft am interessantesten sein.

Leistung: 1200Ws
Abbrennzeit: 1/1300sec.
Regelbereich: 7 Blendenstufen (in 1/10 Schritten regelbar)
Einstelllicht: bis zu 1kw (Standardmässig mit 650W Leistung, ideal für Videofilmer)
Steuerbarkeit: manuell, über Fernbedienung, über PC
Bajonett: Bowens
Sync. Anschluss: 6,3mm Klinke
Sicherheit: Schutzglasglocke

Zu den Specials:

Ein Lüfter mit Sensor überwacht die Temperatur, und kann übers eingebaute Display abgerufen werden. Schutzabschaltung ist klar. *g*

Das geile ist, dieses System kann man so ausrüsten dass selbst größte Setups einfach zu handeln sind…ideal also auch für große Studios und Leute die Workshops am laufen haben… bei denen an mehreren Sets geshootet wird.

Man kann bis zu 50 Blitzköpfe in Gruppen packen, diese per Handsender oder richtig geil am Rechner verwalten…und so in windeseile jeden einzelnen Blitzkopf einer Gruppe ansteuern und einstellen…über Funk.

Auf der Gehäuserückseite befinden sich 2 Drehpotis mit denen man manuell die Leistung für Blitz- & Einstelllicht regeln kann.
Die Tastenschalter sind übersichtlich und selbsterklärend. Sound on und off…proportionales Einstellicht, der Stromschalter, die Sync-Buchse usw.

Was mich direkt nervte: die beiden Drehregler liegen zu nah an der nach hinten überstehenden Gehäuseseitenwand. Hier sind entweder Kinderhände gefragt, oder aber die 5-fach gebrochenen französischen Künstlergriffel. Nachdem ich (zugegebenermaßen) ein bissi faul bin…kümmert mich das aber recht wenig…bei mir wird der Blitzkopf bequem von der Fernbedienung aus bedient… *zwinker*

Das Gehäuse besteht aus einem Materialmix…ich vermute einem Aluminium für das Gehäuse und einem (wie es scheint) seeehr schlagzähen Kunststoff die bei Gehäusefront und hinteren Gehäuseteil eingesetzt wurden.

Die Schalter erscheinen von hochwertiger Qualität, toller Druckpunkt…so richtig mit „Knack“…und wer ein bissi mehr kennt wie Walimex und Jinbei…wird diesen Blitzkopf auch sehr schnell bei der Oberliga einordnen.

Wenn man sich das Teil zum ersten mal anschaut…und frei weg einen Preis festmachen möchte…ist man geneigt zu sagen: „Joooah…der wird irgendwo zwischen 1200 und 1600 EUR liegen…aber neee…is nüsch.

Der Preis wird definitiv im 3-stelligen Bereich liegen…und da nicht an der Obergrenze.

Wer die Pro-Series von Illuminate-Flashsystems schon kennengelernt hat weiss, was da angesagt ist. Im Speziellen die Parabolic Umbrellas ziehen auf dem deutschen Markt ihre Kreise wie man es niemals vermutet hätte.

Um dem, was die Lichtformer der Pro-Series so hergeben…auch das letzte Quentchen an Leistung herauszukitzeln…wurde es echt Zeit auch bei den Blitzköpfen für Nachschub zu sorgen.

Mit den Kunden mit denen ich einen sehr engen Kontakt pflege, war es bei Studiobesuchen schon vor 2 Jahren im Gespräch…dass wenn Illuminate mit neuen Blitzköpfen auf dem Markt geht…es was ganz besonderes sein muss. Das was da jetzt als Prototyp im Studio steht macht schon mal einen genialen Eindruck…jetzt muss sich das Teilchen nur noch im harten Studioalltag schlagen und sich solide zeigen…wenn das gegeben ist marschiert das Ding nach der Produktion direkt in den Shop.

Ich bin echt gespannt…da ich mich jetzt schon ein ganz klein bissi in das Blitzelchen verliebt habe. In ca. 10 min. kommt ein Model, und dann werden wir heute Abend mal schauen was der Blitzkopf in Verbindung mit den Lichtformern der Pro-Serie so ausspuckt.

(Wichtig!!! Die Bilder oben im Header sind nur schnell in Photoshop zusammengedengelt…und sollen nur als ungefähre Aufmachung der Blitzköpfe verstanden werden…)

Bilder folgen… 🙂

Liebe Grüße

Euer Zottl

Hier mal ein Video der Blitzfolge bei halber Leistung: http://www.facebook.com/photo.php?v=452935774717330

Visionen und Träume…nur Schäume?

geschrieben von admin | Allgemein,Studio & Technik | Sonntag 9 Oktober 2011 11:51

Nicht falsch verstehen, ich möchte hier keinen Jahresrückblick schreiben…auch kein Gejammere wie sehr ich doch im Zeitdruck bin…oder wieso es momentan an vielen Ecken und Ende stockt. Dennoch sollte ich mal einen Einblick geben wieso meine telefonische Erreichbarkeit leidet…Mails nur sehr zögerlich beantwortet werden…und auch mein Blog nicht mehr dauernd mit irgendwelchen News gefüllt wird.

2011 war ein sehr aufregendes Jahr, viele tolle Jobs…viele neue Kunden…und viele neue Erfahrungen. Wir haben mit Illuminate-Flashsystems so einiges gerissen, haben in Dubai einen großen Schlag gelandet…und irgendwann fragte mich jemand: „sag‘ mal Zottl…wie ist das eigentlich…wenn man als Fotograf so vorwärts schiesst?“ Ganz ehrlich…ich für meinen Teil sehe es nicht wirklich so dass ich nach vorne geschossen bin, schon gar nicht „einfach so“. Vielmehr war es ein langer Zeitraum in dem geträumt…und Visionen auf den Plan gerufen wurden. Diese wurden zusammengetackert…und als Ziele auf einen Plan gepackt.

Ich für mich habe herausgefunden dass es sehr wichtig ist sich Ziele zu setzen, die man in kurz-, mittel- und langfristig abgestuft vor die Augen packt…um diese anzugehen.

Ohne eine gewisse Grundflexibilität erreicht man aber auch mit der schönst ausgemalten Zielsetzung nichts. 2 der Leitsprüche in unserenm Team lauten: „irgendwas ist ja immer.“ und „nichts ist so beständig wie die Planänderung.“

Die…die schon mit uns zusammengearbeitet haben…wissen dass wir immer und immer wieder mit Problemchen konfrontiert wurden, die ein großes Maß an Improvisation unabdingbar machten.

Also nur hinsetzen….träumen…und sich wundern wieso der Erfolg auf sich warten lässt, ist nicht das was einen weiterbringt.

Vielmehr war es bisher so daß wir ein Ziel vor Augen hatten, welches wir gerne auf dem direkten Wege angegangen wären, um dann das Ganze dann mit 3 Anläufen und 26 Umwegen starten mussten…um dem Ziel zwar Nahe zu kommen…aber die Zielsetzung sich dann auf dem Weg veränderte…was wiederum die anderen gesteckten Ziele auch wieder in andere Bahnen lenkte.

Ein Teufelskreis. *gg*

Eine weitere Frage die sich mir stellte lautete: „wieso fotografierst Du?“…und meine Antwort sorgte für große Augen: „weil ich das Geld nicht habe um zu filmen…“
und ja…diese Antwort ist mein Ernst. Ich sehe mich nicht als der geborene Fotograf, vielmehr habe ich etwas gefunden was meinem Ziel zumindest nahekommt.

Ich habe vor Jahren Projekte in der Musik-Video als Kameramann unterstützt. Hatten da ein geiles Team am Start und drehten für Nachwuchskünstler deren ersten Clips.
Das Projekt löste sich auf, als einer der fähigsten Leute des Teams aus den USA abgeworben wurde…und seitdem fester Bestandtteil der 3D- und Special FX-Sparte der großen Produktionen wurde.

Im filmerischen Bereich kann ich weitaus kreativer sein als in der Fotografie. Ein Satz der mich immer wieder zur Weißglut bringt: „Bilder müssen eine Geschichte erzählen…“

Meine Fresse…wenn ich sowas höre könnte ich mir die Haare einzeln aus der Schädeldecke zerren. Meist kommt so ein pseudo-romantisches Geschwafel von denen die sich dem technisch peinlichen Geknipse nackter Frauenkörper verschrieben haben. Da werden Popos und Hupen so grottig schlecht in Szene gesetzt…hauptsache da ist’n nacktes Model uffm Bild…und da man sich seltenst gerne als Gestalter von Rubbelvorlagen bezeichnet…ist es halt Kunst…und erzählt Geschichten in Bildern. Ja neee…is klar…

Wenn man mit Bildern Geschichten erzählt…dann mit bewegten Bildern…sprich…Filmen. Zumindest sehe ich das so.^^

Tödlich wäre es für mich…wenn ich mich einzigst und alleine auf einen einzigsten Bereich festlegen müsste. NUR fotografieren…oder NUR Bilder bearbeiten…das wäre für mich Horror. Je mehr kreative Bereiche innerhalb meines Schaffens zu füllen sind, umso mehr Spass habe ich an dem was ich mache.

Natürlich liebe ich die Fotografie, keine Frage…aber tief in meinem Herzen ist es der Mediengestalter der immer wieder nach neuen Aufgaben verlangt. Ab und zu mal eine Webseite bauen, einem Kunden eine corporate Identity verabreichen, Plakate und Poster gestalten, Videos drehen und schneiden…und ja…ich liebe auch so einfache Aufgaben wie Folienschriften zu plotten…Großdrucke zu veranlassen und auch mit den gemachten Bildern Werbematerialien zu erstellen.

Die wenigsten wissen dass ich diese Bereiche ab und an übernehme…aber wie könnte ich sowas öffentlich machen? Mein Studio ist ein umgebauter Stall auf einem Bauernhof…schwer zu finden…zwar toll aufgeteilt…aber von der Größe her zu klein um all das, was ich für meine Kunden machen könnte…auch wirklich abreißen zu können. Auch die Präsentation von Illuminate-Flashsystems…meiner absoluten Leidenschaft…litt unter dem mangelnden Platzangebot. Und gerade wenn es um Einzel-Coachings geht…wünschte ich mir schon oft einen größeren Spielplatz…um meinen Schützlingen auch mal ein paar aussergewöhnlichere Shots mit auf den Weg zu geben.

Wie geil wäre es wenn mein neuer Spielplatz alles bieten würde? Fotografie, Bildbearbeitung, Werbemittelgestaltung, Projektplanung, Make-Up Artist & Haircenter, Großdruckmöglichkeit, Plotter die von Werbeschriften bis hin zu Digitaldrucken alles abhandeln was rockt? Wenn man die Fotografie so ausbauen würde um den dazugehörigen Rattenschwanz in-House abwickeln könnte?

Man stelle sich vor…ein Kunde kommt mit einem Werbeauftrag. Und Würde unter einem Dach alles bekommen was normalerweise viele Wege und vielseitige Kommunikation erfordern würde.

Von der Idee bis zum fertigen Druckerzeugnis in Katalogform, Plakate, Flayer oder eben auch Videos. DAS wäre doch mal was…dazu Make-Up Artists und Hairstylisten die innerhalb dieses Projekts einen festen Platz hätten um auch Ihre eigenen Projekte voran zu bringen. Workshops und Ausbildungsunterstützung für angehende Make-Up Artists wäre hier sicherlich genau so möglich, wie auch die Möglichkeit für andere Fotografen…diesen Spielraum für sich zu nutzen…um selbst Workshops oder gar Foto-Events zu starten.

Das Zusammenspiel aller möglicher weiterverarbeitenden Faktoren und vor allem, alles unter einem Dach zusamenzuführen war und ist ’ne Vision die ich schon lange mit mir herumtrage. Interessierten Fotografen unsere Lichttechnik näherzubringen, oder auch die Fotografie in Form von Trainings und Coachings weiterzugeben. Komplette Projektabhandlungen zusammenzuführen, schnellere Workflows erschaffen und die Möglichkeiten für die Kunden auszubauen. Einen Spielplatz für Kreative zu erschaffen, sei es der Bereich der Schminke, der Kaarkreationen, der Bildbearbeiter, Fotografen aller Art, auch Gesamtangebote für Jung-Modedesigner und alle die einen Start in die Selbständigkeit in einem kreativen Beruf vor sich stehen haben…die wir entsprechend unterstützen könnten. Genau DAS ist das was ich als meine bisher stärkste Vision zusammengeschustert habe.

Vor nicht allzulanger Zeit traf ich mehr oder weniger durch Zufall einen Menschen, der sich so wie ich voll und ganz der Mediengestaltung hingibt. Sein Fachbereich: Die Werbemittelgestaltung. Großdrucke, Folienschriften, Drucksachengestaltung vom Flyer über Shirts und Taschen bis hin zu den wirklich abgedrehtesten Materialien die man mit Logos, Bildchen und weiß der Geier was noch alles bedrucken kann. Am meisten faszierte mich ein Zollstock, der mit meinem Profilbild aus Facebook bedruckt und der Bezeichnung „Fotometer“ an mich übergeben wurde…da ich die Versandpakete von Illuminate Flashsystems ja vor’m versenden immer abmessen muss…und im Dauerzustand meinen Zollstock suche…bekam ich dieses Werbegeschenk…und dachte: „wow, so eine Qualität…is ja Hammer…“

Wir kamen aufs Thema Fotografie und es schien als wäre ich im Kaff bekannt nach dem Motto: „Hier soll es einen richtig guten Fotografen geben…aber kein Mensch weiß wo der sich hier in Bensheim versteckt…“

Klar…dadurch daß ich ja im eigentlichen Sinne keine Laufkundschaft abwickle…keine Passbilder, Familienbilder usw. anfertige…ist mein Bekanntheitsgrad bei der „Normalbevölkerung“ eher zweitrangig. Mein Job sind Werbeproduktionen für Mittelstandsbetriebe…und die kommen nicht auf mich…weil ich draußen am Einkaufscenter irgendwelche Werbeflyer ausgelegt habe.

Mein Visionskonzept allerdings…stützt sich ebenso auf den Otto-Normal-Verbraucher als auch auf meine bestehendenaber auch auf Neukunden. Was wäre denn, wenn man einen Spielplatz erschaffen würde bei dem Tante Helga mit Ihrem Neffen jederzeit vorbeikommen könnte…um ein paar nette Erinnerungsbilder schiessen zu lassen und auch Onkel Karl mit seinem ferngesteuerten Flugzeug ebenso nette Bildchen bekäme wie auch Kollege Schneider… dessen Riesenschnauzer auch mal in Bildform an der Wand hängen sollte.

Dieses All-in-One Konzept wurde in der Theorie immer weiter gesponnen…und ich fand mich irgendwann vor der Frage: „Was ist…willste Deinen Spielplatz nicht mit mir bei mir aufbauen?“

Ich sage mal so…über 1000m² Fläche sind schon ein Wort…davon über 350m² alleine für die Fotografie…sehr verlockend. Was den finanziellen Aspekt angeht…puuuh…das war ein psychischer Amoklauf par excellence. Klar habe ich durch Dubai ein paar Euro auf die hohe Kante legen können…und wer nicht wagt…gewinnt bekanntermaßen auch nichts. Das habe ich schon bei Studiobau Nummer 1 erlebt. Kein Geld greifbar…aber der Wunsch ein Studio zu bauen welches einem die Möglichkeit gibt damit Geld zu verdienen…völlig Panne. 2 nette Finanziers…positives Denken…und die Eigenart in sich zu tragen, egal was auch kommt den Kopf oben zu halten und sein Leben zu bestreiten…auch wenn man eigentlich unter dem rumflitzt was sich Existenz-Minimum schimpft.
Nach über 1 Jahr Durststrecke war das Thema vom Tisch…und die erste Kohle wanderte über den Tisch. Wer aber jemals sowas mitgemacht hat, wird sich sicherlich nicht drum reißen sich so etwas ein zweites mal anzutun.

Nunja…wie gesagt…diesmal war Geld vorhanden…nur war die Dimension der Ausgaben die da im Raum standen fast schon wieder so eine Teufelsfahrt wie beim ersten mal. Man soll das Glück nicht herausfordern…aber ich zähle mich zu den Menschen die sich sagen: „lieber verfolge ich meinen Traum“…trage mich mit dem Risiko das Ding an die Wand zu fahren…aber muss mich niemals mit irgendwelchen Selbstvorwürfen tragen es nicht versucht zu haben.

Joah…und seit ein paar Tagen stehe ich also mit meinen Leuten in einer Halle…kämpfe mich durch solche Themen wie: „Welchen Boden packen wir da rein…muss die Hohlkehle wirklich diese Domension haben…welche Bereiche werden von Grund auf „fertig“ gebaut…und wo bauen wir nur eine Grundlage für einen späteren Ausbau?“

Der Kopfkrieg ist abartig…die Vision aber nimmt Gestalt an. Auch wenn man nicht wirklich nach draußen poltert…sind da schon einige Stimmen die sich zwischenzeitlich gemeldet haben…und die das Pro für sich sehen…die Ideen haben…wie sie diesen Spielplatz für sich selbst in die interessante Richtung schieben…und nutzen können.

Auch wenn wir richtig Gas geben…und da sicherlich keine Handbremse gezogen haben. Man kann sich aber auch denken dass auch der straighteste Zeitplan immer wieder wegen irgendwelcher Doofs umgewürfelt werden muss.

Wir hängen dran…müssen aus diesem Grund wohl so einiges sausen lassen, was wir wirklich zu gerne mitnehmen würden. Aber alleine 1 Tag in dem in der Halle nicht gearbeitet wird, ist mit Kosten behaftet die wirklich nicht spassig sind. Also muss alles erstmal Brach liegen…spätestens wenn die Türen dieser Vision für die Öffentlichkeit geöffnet werden…werden auch die Skeptiker vielleicht etwas freier über das denken was da gerade entsteht.

Also…auch wenn ich mich gezwungenermaßen etwas rar machen muss…nicht mehr so auf alles reagieren kann wie man es vielleicht von mir gewohnt ist:

– ich bin nach wie vor am Start
– setze ich mich nicht still und heimlich nach Kuba ab
– möchte ich das…was in den letzten Jahren Knackpunkte waren die unseren Ablauf verzögerten…schlichtweg ausmerzen – um in Zukunft schneller, besser und professioneller arbeiten zu können.

Als oller Teamworker möchte ich natürlich Denen, die sich von Anfang an mit in das Projekt eingeklinkt haben…einen tollen Arbeitsplatz und Wirkungskreis zur Verfügung stellen…und mit
vereinter Man-Power eine Grundlage für alle die schaffen…die so wie ich, auf das kreative Arbeiten rund um das Thema „Bild“ abfahren.

In diesem Sinne…gebt mir Zeit das Kind zu schaukeln…und wenn nichts verrutscht…bin ich noch Ende diesen Jahres wieder greifbar…kann angerufen werden…beantworte meine Mails so schnell wie bekannt…und bin immer für geile Ideen und Vorschläge offen.

Liebe Grüße

Euer Zottl

iPad…oder doch nicht?

geschrieben von admin | Studio & Technik | Dienstag 12 April 2011 12:48

Das Leben besteht immer aus irgendwelchen Kompromissen…egal was man auch angeht…irgendwelche Abstriche muss man immer machen. So ging es mir auch als ich monatelang einen inneren Kampf mit mir austrug…es ging um das leidige Thema „iPad“.

„Halbe Sachen“ sind net wirklich meins…also rede ich vom 64GB Gerät mit 3G…welches mich einmalig 99 Tacken kosten sollte…zuzüglich 2 Jahre lang 31 Euro im Monat für das „immer-dabei-hab-Internet“.

Macht nach Eva Zwerg geschmeidige 850 EUR…für’s Rundum-Sorglos Paket. Nachdem ich ja der absolute iPhone Liebhaber bin…und das Maschinchen echt ins Herz geschlossen habe…aber auch hier einen Rosenkrieg führe…war ich immer hin und her gerissen.

iPhone ist toll…iTunes ist in meinen Augen der absolut hinterletzte Müll den die Menscheit jemals aus den Fingern getippert hat. Ich muss ein völlig beklopptes Programm ausführen…was mich vorne und hinten begrenzt…dem Drag & Drop sowas von fremd ist…und was nur nach einem mehrjährigen Studium dem „verwöhnten Windows-User“ an die Hand gibt was er eigentlich will? Doofes Spiel… 🙁

Jetzt muss man natürlich erstmal herausfinden was man eigentlich will. Ich für meinen Teil hatte nur 2 Vorgaben: Meine Bilder müssen da rauf…und in einer Größe zu zeigen sein die nicht nur vermuten lässt was das Display da wohl gerade anzeigen könnte…sondern zeigen „schau mal lieber Kunde…soooo sieht das bei mir aus…“ und noch wichtiger…meine Videos…ca. 40 an der Zahl…sollen auch mobil immer und überall greifbar sein.

Sowas sollte vom iPad schon mal in einer super Qualität abgedeckt werden…kein Thema…nur…ich will USB…ich will das Ding an den Rechner stöpseln…und sagen können „aha…da ist die mobile Festplatte…da ziehe ich jetzt meinen Stuff in den Ordner…und gut ist…“ Da wär’s dann Essig mit dem iPad…und schon war nach langem hin und her vorbei mit dem Herzenswunsch…

Was anderes musste her…nicht begrenzt auf 64 GB…USB ist Pflicht…Drag & Drop ebenso…und eine Qualität sowohl baulich…als auch von dem was das Display rüberbringt…die mehr als nur „vertretbar“ ist…

Vor Jahren kaufte ich mir einen mobilen Media-Player der Fa. Archos. Stabiles Aluminiumgehäuse…hochwertige Verarbeitung…nur halt kein Touch-Screen…sondern Tipp-Tasten die man heute nur noch aus dem Museum kennt. Dazu eine Display Größe die mehr an ein Mäusekino erinnert…als eine Präsentationsfläche die man für voll nimmt. Aber nicht nur Apple entwickelt sich weiter…Archos hat auch nachgelegt.

Genau so ein Gerät rutschte mir gaaanz zufällig in die Griffel. Es trägt den bezaubernden Namen Archos 101…hat eine Größe die Laune macht…eine tolle Haptik…und das Android Betriebssystem…welches jedem…der auch nur einmal im Leben ein Gerät von Apple in der Hand hatte eine Gänsehaut auf den Rücken zaubert.

Keine tollen Grafiken der Apps…keine soooo riesige Auswahl wie bei Apple…auch nicht so Wertig und geil wie ’n iPad…aber auch kein Abklatsch dessen…sondern ein eigenes „Ding“.

Klar…auch kein 3G…und damit keine Chance mal eben von unterwegs seinen geistigen Müll beim Facebook zu posten…mal eben Mails zu checken…oder schnell nachschauen was gerade in der Model-Kartei passiert. Wie war das? Einen Tod stirbt man immer…nä?

Nachdem ich den netten Händler dazu überreden konnte eines meiner Videos auf den Affenkasten zu spielen…und mir zu zeigen was die Kiste so drauf hat…war ich verliebt. Das Ding schmeißt’n Sound daß man sich fragt wo die Jungs da die Lautsprecher in Übergröße hingezimmert haben…die Bildqualität weitaus besser als gedacht. Selbst meine Bilder wurden so angezeigt daß ich mich damit nicht vor meinen Kunden schämen müsste.

Minuspunkt: Gerade mal 8 GB Speicher…*grmpf*

Naja…dafür hat das Ding’n Slot um sich eine SD-Karte einzuverleiben…und siehe da…schon steht das iPad wieder hinten an, einfach 64 GB reinpacken….passt…zumal meine 2,5″ (500GB) Festplatte direkt per USB angeschlossen werden kann…was dem Ding natürlich das Krönchen aufsetzt.

Nach ca. 10 Stunden fluchen…weil das Ding halt doch etwas anders funzt wie ein Spielzeug von Apple…kam so nach und nach das Positive des Geräts rüber…Ich konnte Daten hin und herspielen…bekam per nachgebauten „App Store“ auch hier die Möglichkeit dem Teil alles mit auf den Weg zu geben was MIR persönlich wichtig war…und so wurde mir der Flimmerkasten immer lieber.

Mein Schock: Es gibt keine Facebook-App…ich raffte auch recht schnell wieso. Auf meinem iPhone mit dem kleinen Display macht so eine App natürlich Sinn…auf einem 10″ Display kann man FB „richtig“ nutzen…da brauchts keine App. Da kann man ganz lässig mal eben mehrere Seiten aufrufen…und „arbeiten“ wie auf einem Netbook…nur halt ohne richtige Tastatur.

Wo wir auch gleich beim nächsten Thema wären. Die angezeigte Tastatur auf dem Display kostete mich erstmal tierisch Nerven. Das „n“ musste auf der Fläche unten links angetippt werden…das „o“ funktionierte nur oben rechts. Ich stand kurz vorm Amoklauf.

Da Bedienungsanleitungen für mich sowas sind wie althebräische Schriften…dauerte es natürlich etwas länger bis ich raffte daß man dieses Display erstmal kalibrieren muss. Nachdem ich dieses Knöpfchen gedrückt hatte wurde ich blass…wie exakt und genau man mit dem Teil tippern kann.

Natürlich hat das Ding auch Wi-Fi…aber das bringt mir auch nur was wenn ich zu Hause im Wohnzimmer rumgammle…oder im Büro bin…wo ich eh andere Technik habe um im Netz zu surfen.

Den absoluten Hammer brachte dann Apple. 4 Tage nachdem ich mich mit dem Tablett ohne 3G angefreundet habe kam das Update der Firmware zum iPhone…und brachte eine Leckerei mit…die ich den Apple-Jungs gaaaanz hoch anrechne.

Mit dem Update besteht die Möglichkeit jedem Wi-Fi Gerät einen persönlichen 3G-Hotspot zur Verfügung zu stellen. Heißt…auch wenn meine Kiste kein 3G integriert hat…kann ich über Wi-Fi angeben daß mein iPhone jetzt der Hotspot ist…und siehe da…ich kann immer und überall mit dem Archos surfen. Ob im Eiscafe…im Keller…oder in der öffentlichen Toilette am Marktplatz…*gg*

Kurzum…ich bekam für 300 Tacken ein Gerät welches in der Lage ist meine Bilder in ansprechender Größe zu präsentieren…meine Videos zu zeigen…und den Sound mit ordentlich Druck aus Lautsprechern zu quetschen die so schmal sind wie’n Streicholz.

Ich kann das Ding per USB an meinen Rechner anschliessen…kann per Drag & Drop meine Daten hin und herschubsen…und kann(iPhone sei Dank) immer und überall dieses Wischbrett zum surfen benutzen.

Es ist kein iPad…will es sicherlich auch gar net sein…und ist weder „so gut“ wie ein solches…Fakt ist aber…ich habe für mich das gefunden was mir die ganze Zeit wichtig war. Ich bin vollauf zufrieden mit dem Teilchen…und kann jedem…der vielleicht auch zu geizig ist…und nicht mal eben 850 Scheinchen auf den Tisch legen will was mitgeben was richtig Laune macht.

So hat alles seine Berechtigung…und ich bin happy.

In diesem Sinne…happy surfin’…

Gruß

Zottl

Der Vorverkauf beginnt…JETZT!!!

geschrieben von admin | Studio & Technik | Mittwoch 6 April 2011 12:09

Ehrlichkeit kann manchmal schmerzhaft sein…das kennt man aus dem täglichen Leben…aber ich durfte diese Tatsache auch in einem anderen Zusammenhang kennenlernen. Daß wir ein völlig neues Sortiment an Lichtformern…speziell für die anspruchsvolleren Fotografen entwickeln und bauen lassen würden war ja kein Geheimnis.

Dass nach vielen Monaten tüfteln, rechnen und herumtesten dann endlich auf dem Papier war, was wir uns als Erweiterung zum bestehenden Sortiment von Illuminate Flashsystems „zusammengebastelt“ haben…war der Grundstock für das was da kommen sollte.

Und wie so oft wird dann gerne kurz vor knapp alles umgewürfelt. So auch bei uns, als wir uns mitten in der Produktion der ersten Para-Schirme entschlossen haben auf völlig neue Materialien zu setzen…was nur mit einer gewaltigen zeitlichen Verzögerung zu verbinden war. Als dann alles rund war und der Auftrag neu besiegelt kam die Zeit des Wartens.

Was wird da kommen? Bauen die das wirklich so wie besprochen? Taugen die Materialien auch bei dem Lichtmonster…dem 230er Para? Ist das Licht das was wir uns erhoffen? Ist die Qualität wirklich das was wir uns von dem Ganzen erhoffen? Fragen über Fragen…eine grausame Zeit. Irgendwann stand der Transporter im Hof und hatte viele Pakete geladen…ich drehte fast durch vor Neugierde.

Also auspacken…gaaanz schnell…und gleich mal anschauen was sich da so hinter den Verpackungen verbirgt. Da ich ja überhaupt nicht neugierig bin…und der 230er Riesenschirm mich Nächte nicht schlafen liess…musste dieser zuerst seine Reisebehausung aus Karton verlassen.

Nett verpackt in einer handlichen Tragetasche war da gar nichts „monströses“ an sich…positiv stimmten mich die aus DUR-Aluminium gefertigten Stäbe…derer 16 an der Zahl die schon montiert im Schirm hervorlugten. Den richtigen Flash bekam ich als ich zum ersten mal das Material befummelte.

Ich kenne die Lichtformer vieler Hersteller…und weiß wie sich sowas anfühlt. Irgendwie versprüht sowas immer den erotischen Touch von schwarzen Eierkartons…ganz im Gegenteil zu dem was ich da zwischen meinen Fingern hielt.

Selten so eine Wertigkeit zwischen den Griffeln gehabt…die Verarbeitung…absolut Sahne. Die Nähte gerade wie am Faden gezogen…alles sauber…clean…geil halt. Dann der Blick ins Innenleben…die Jungs haben verstanden was wir wollten…erstklassiges Material…ich war hin und weg… *g*

Ich wollte das Ding endlich „am Stück“ sehen…aufgebaut…in seiner vollen Größe. Also schnappte ich mir einen Speedring und Hoppla…auch hier…nicht das was man von woanders kennt. Die Adapterplatte bewegt sich in diesem als wäre sie in Öl gelagert…da schrappt nichts…da knarzt nichts…da ruckelt nichts…der läuft im Ring wie ich es bisher so noch nicht erlebt habe…so wie man es sich von einer amtlichen Pro-Series eben erwarten würde.

Also los gehts…aufbauen…Aaaarghs…was’n Krampf…ein Horror-Szenario tat sich vor mir auf. Egal was ich auch machte…irgendwie war immer ein Stab im Weg…oder fehlte…oder war falsch in den Speedring gesteckt…ich war kurz vorm durchdrehen. Okay…ich geb’s zu…Anleitungen lesen ist net meins…und ich verfahre gerne nach dem Motto: „Das hamma früher so gemacht…also machen wir das jetzt auch so…!“ Naja…nachdem mir da eine nette Stimme geflüstert hatte wie man es „richtig“ macht…dauert der Aufbau eines Paras egal welcher Größe niemals länger als 5 min. *grmpf*

Nachdem der 230er nicht nur aufgebaut…sondern auch am Blitzkopf montiert und auf’s Stativ gepackt wurde…stellte ich dieses in eine Ecke…trat vor dieses Urviech an Masse…und ging ein paar Schritte zurück. Fast schon ehrfürchtig war ich geneigt mich vor diesem Lichtmonster auf die Knie zu werfen. Da stand er nun…optisch der volle Schlag an „Professionalität“…gigantisch…riesig…einfach nur „fett“.

Was dann folgte war Stress pur. Natürlich hätten wir sagen können: „So…die Dinger sind da…hauen wir die mal raus…“ aber da kommt wieder die Ehrlichkeit zum tragen. Wenn jemand bei uns kauft, soll er eine Beratung erfahren, die diesem Begriff auch gerecht wird. Um aber umfassend beraten zu können muss man sich erstmal mit den neuen Teilen auseinandersetzen…diese testen…und zwar bei den unterschiedlichsten Einsatzzwecken…und…und…und.

Dumm nur dass da draußen Fotografen sitzen die schon hechelnd und sabbernd drauf warten daß man den Startschuss gibt die Dinger endlich in den Verkauf zu packen…und man diese nicht vertrösten will. Was mich in den vergangenen Wochen an Mails erreichte…an Anrufen und private Nachrichten auf Facebook geht auf keine Kuhhaut. Immer wieder musste ich vertrösten…immer wieder musste ich sagen: „nicht böse sein…aber wir sind mit den Tests noch nicht durch…“. Jetzt aber ist es soweit…nicht nur ich habe die Teile durchgelassen bis zum geht nicht mehr…sondern auch andere Fotografen wie zum Beispiel Daniel Wolf, Chris Lührmann, Gunter Regge und auch Stefan Riedel um nur Einige zu nennen. Was die Jungs als Fazit zu den Teilen zu sagen haben seht ihr im kommenden Video. 😉

Jetzt aber ist der Zeitpunkt gekommen, wo wir wissen daß wir genau DAS haben was wir unseren Kunden an die Hand geben wollten. Eine Schirm-Serie die einfach nur brutalst rockt und für jeden Anspruch etwas bietet. Da wäre der PA-90…der sich sicherlich zum Verkaufs-Schlager entwickeln wird…wenn sich herumspricht was dieses Teil an Licht wirft…dazu kommt die universelle Einsatzmöglichkeit…nicht nur aufgrund seiner Größe. Ich hatte diesen Indoor im Einsatz…habe diesen draußen durch die verschiedensten Aufnahmesituationen geprügelt…man kann ihn „pur“ betreiben…mit einem heftigst genialen Lichtergebnis…man kann einen Innendiffusor anbringen der die Härte etwas abmildert…und wie beim PA-120 auch einen Aussendiffusor…was die Einsatzmöglichkeiten nochmals erweitert.

Der PA-180 als auch der Lichtriese PA-230 werden speziell die Fashion-Fotografen von ihren Sitzen reißen…und für Begeisterung sorgen…wobei auch schon Hochzeitsfotografen zu uns herüberschielen…die sich schon darauf freuen die Paar- & Familienaufnahmen in Zukunft ohne großes Grübeln nach dem entsprechenden Lichtformer abwickeln werden. Nach weitaus längerer Wartezeit geben wir nun also endlich den Startschuss…und geben die Teile dem Markt frei.

Ich wünsche Euch grenzgeniale Aufnahmen…durch hervorragende Lichtmöglichkeiten. Den „Parabolics“ sei Dank…

Gruß

Zottl


Nachfolgend ein paar Videos aus den Tests. In diesem Clip: Daniel Wolf, Chris Lührmann und Gunther Regge.

Ein Shooting im Stil von GNTM beim Test der Reflektoren

der erste Test nur nach Eintreffen der Prototypen

Erstes Shooting mit den neuen Lichtformern

geschrieben von admin | Studio & Technik | Mittwoch 9 März 2011 13:27

Wattn Krieg… *motz* Da ha man die Hütte vollstehen mit dem neuen Lichtformer-Spielzeug…und ausser streicheln geht nix…weil der eigentliche Shootingtermin für Samstag angesetzt ist.

Da ich ja von Natur aus ruhig und gelassen bin…habe ich mir gedacht ~komm…mach‘ net lange rum…schnapp‘ Dir ’n Model…und schau mal was dat Zeuchs so kann. ~ Joooah…also schnell mal bei Facebook eine Ausschreibung gemacht…ein Opfer Model gefunden…Stefan angerufen: „net lang‘ fragen…antanzen!!!“ und schon gings ans Eingemachte. Wie der Zufall es wollte trudelte Natascha (ein Traum-Model vor dem Herrn) im Studio ein als die Sonne schon dabei war den Rückwärtsgang reinzuschrauben.

Was lag da also näher als ein paar Bildchen im Freien zu machen? Natürlich hätten wir jetzt den Mega-Aufriss starten können mit fetter Location und so…aber da man ja in der Aufregung alles jetzt und sofort will…habe ich Natalija einfach vorm Studio im Grünen geparkt und draufgehalten.
Ich wollte einfach mal wissen was der kleine 90cm Para so gebacken bekommt, wenns drum geht ein bissi gegen die untergehende Sonne zu shooten.

Andere würde jetzt schreiben: „Die gleichmäßige Lichtverteilung gepaart mit einer Kameraeinstellung von….verhilft zu…“ sorry…dat is Quark…ich schreib’s mal in „zottlig“… Dat Dingen is geil…das Teil hat Bumms und macht ordentlich Alarm…und das was die Kamera da auf Anhieb ausgespuckt hat war (meiner persönlichen Meinung nach) Sahne…

Natascha stand also in der Walachei…ich scheuchte Sie von links nach rechts und habe einfach mal ein paar Portraits, ein paar Oberkörper und Ganzkörperfotos gemacht. Normalerweise wäre hier die Beauty-Dish zum Einsatz gekommen…aber wenn ich direkt vergleiche ist das logischerweise eine völlig andere Welt. Machen wir uns nichts vor. Die Beauty-Dish hat mit Ihren 40cm Durchmesser eine weitaus geringere Windanfälligkeit wie das 90cm Schirmchen…das Stativ mit einem Explorer „gesichert“ bzw. mal ’n Kollegen gebeten einfach mal zu halten…und gut war’s.

Ich will auch gar keine große Oper schreiben…sondern einfach mal zeigen was da unbearbeitet aus der Kamera kam… 🙂

Natascha bekommt diese Aufnahmen natürlich bearbeitet…sie soll ja nicht just for Fun ihre Freizeit geopfert haben…wir haben natürlich auch noch im Studio geshootet und ein paar nette Aufnahmen gemacht…aber dazu lasse ich mich dann an anderer Stelle aus.

Also…nachfolgend die unbearbeiteten Outdoor-Aufnahmen…und ein paar Making-Of’s…die ich dank Stefans Einsatz auch gleich einpacken konnte….vielen lieben Dank an dieser Stelle für die tolle Unterstützung…auch an Arnold Widera…der uns in den hektischen Minuten mit seiner Hilfe zur Seite stand.

Neues von der Pro-Series

geschrieben von admin | Studio & Technik | Donnerstag 16 Dezember 2010 11:47

Das wir sicherlich Interesse hervorrufen wenn wir bekannt geben, dass wir mit einer neuen Lichtformer-Serie an den Start gehen war uns bewusst. Das wir eine solche Welle lostreten hätten wir uns aber nicht träumen lassen. Viele Fragen erreichen uns täglich – und ganz schleichend kommt der Termin der Lieferung näher. Angegeben wurde uns eine Lieferung Mitte Januar, wobei ich stark davon ausgehe daß es sicherlich Ende Januar wird, bis die neuen Teile bei uns eintreffen.

Natürlich wollen viele Fotografen wissen was denn alls neues von Illuminate Flashsystems angeboten werden wird, und noch hülle ich zumindest teilweise den Mantel des Schweigens darüber…doch heute möchte ich mal ein paar der Neuerungen bekanntgeben.

Wir halten mit vielen Kunden einen sehr engen Kontakt und wissen dadurch was benötigt wird und was Kunden wollen. Natürlich kann man es nie allen Kunden recht machen, trotzdem haben wir uns zusammengesetzt und nach und nach zusammengeschrieben was auf jeden Fall zur Erweiterung unseres Lichtformer Angebots kommen muss.

Viele unserer Kunden arbeiten im Bereich der Modelfotografie und kommen dadurch immer wieder in den Bereich der Mode. Hier wandelt sich der Bildstil fast immer im 3-Monats Takt. Ist heute der weiche, leichte Bildstil up to Date ist es morgen wieder hip härteste Kontraste aufzufahren, und extreme Lichtsetups aufzurufen. Um wirklich alle Eventualitäten befriedigen zu können haben wir vor, uns abgesehen von neuen Softboxen aller Art, speziell im Bereich der Reflektoren stark zu machen.

Hier haben wir eine Serie fertigen lassen die auch ausgefallene Lichtwünsche ermöglicht. Angefangen von einer Wide-Beam Beatuy Dish, kommt auch eine neue Snoot und ein Reflektor speziell für den Hintergrund.

Desweiteren stehen sehr spezielle Reflektoren in den Startlöchern. Vom Aufbau her sind wir dann ab Januar in der Lage von weich, mittel, hart bis sehr harte Schatten alleine mit Reflektoren zu zaubern.
Um das Angebot abzurunden haben wir 2 Reflektoren (die sicherlich am meisten Interesse hervorrufen) mit der Möglichkeit ausgestattet bis zu 4 versch. Waben einzusetzen, welche in 10°, 20°, 30° und 60° erhältlich sein werden.

Den größten Run im Vorfeld verursachte die Veröffentlichung daß wir unser Angebot mit Para-Schirmen erweitern. Speziell der ganz große dieser Gattung (230cm Durchmesser) sorgte für ordentlich Aufregung. Noch bevor diese Teile bei uns eingetroffen sind, liessen sich Kunden diese vorab reservieren und bestellten diese Lichtmonster.

Nun ist es bei uns ja nicht so daß hier nur irgendwas bestellt wird um es zu verkaufen, bei uns heißt es selbst mit dem Material zu arbeiten. Vor allem spielen wir mit dem Gedanken unseren Kunden einen Leitfaden an die Hand zu geben, wie man denn speziell die neuen Lichtformer „richtig“ einsetzt und für die eigenen Bildkreationen ausreizt.
Als erstes aber steht die Produktion neuer Videos auf dem Programmplan. In diesen möchten wir zeigen, dass man in der Lage ist mit Illuminate-Flashsystems sehr anspruchsvolle und professionelle Jobs zu machen. Aus diesem Grund werden die Shootings zu diesen Produktionen sich „etwas“ von den bisherigen Videos unterscheiden. Wir liefern professionelles Material, also zeigen wir auch anhand professioneller Shootings wie wir diese einsetzen.

Aktuell stehen wir in Verhandlung genialste Locations für diese Projekte zu gewinnen. Vom Luxushotel in der Schweiz, über eine edle Villa in Monaco bis hin zu einer „etwas anderen Location“ in Belgien.

Lassen wir uns überraschen wie sich die neue Pro-Series schlägt und was die Zukunft an weiteren Neuerungen benötigt. Wir freuen uns schon auf 2011 wenn wir hierfür durch die Lande ziehen um top Aufnahmen erarbeiten zu dürfen.

Euer Zottl

Die PRO SERIES von Illuminate Flashsystems

geschrieben von admin | Allgemein,Studio & Technik | Freitag 19 November 2010 12:45
Wie bekommt man einen Zottl dazu sich zu ärgern? Richtig, einfach nur sagen: „Illuminate ist doch der gleiche China-Schrott wie Walimex“ und schon verfärbt sich das zottlige Gesicht in solche erotische Farben wie grün…gelb…blau… usw.

Sehen wir den Tatsachen mal ins Auge…war es bisher so, dass ein Teil der Lichtformer wirklich nur von den verwendeten Materialien und der Verarbeitung besser waren, speziell die SD-Serie ist aber nicht das was so wirklich heftig rockt…während die bisherigen Pro Softboxen echt geniale Teile sind.
Also muss die bisherige Pro Serie zum Standard werden und die SD-Serie ersetzen.

Über die Blitzköpfe lasse ich nichts kommen, seit 3 Jahren fast täglich im Einsatz verrichten diese gelben Rohrbomben ihren Job zu meiner vollsten Zufriedenheit…und noch viel wichtiger…zur Zufriedenheit meiner Kunden.

Was also tun, wenn die Blitzköpfe überzeugen, aber gerade ein Teil der Lichtformer selbst mich nicht so wirklich hinterm Ofen vorlocken kann? Jawoll, dann muss was neues ins Haus, und genau daran arbeiten wir gerade.

Was da kommt? Alles werde ich hier nicht verraten, aber zumindest mal ein paar Sachen werde ich in den Raum werfen die Laune machen…wie z.B. Reflektoren unterschiedlichster Art und Größe…teilweise mit bis zu 4 versch. Waben in den unterschiedlichsten Dichten…oder Para-Schirme bis zu 230cm Durchmesser…große Softbox gefällig? Gerne…70cm x 200cm sollten reichen…oder?

Bis Ende Dezember sollte das Material eintrudeln…und darf dann wieder bei uns im Studio getestet werden.

Als kleines Special werden zu dem neuen Material auch wieder Videos entstehen die sich „gaaanz geringfügig“ von allen bisherigen Videos unterscheiden werden.

Man darf also gespannt sein.

LG

Euer Zottl

Back to the „Knips“

geschrieben von admin | Spezielle Fotografie,Studio & Technik | Montag 25 Oktober 2010 15:48
„Ich hab ’ne Polaroid…und suche ’n Model welches mir als Bezahlung für’s Shooting einen passenden Film organisiert“ so oder so ähnlich posaunte Kollege Juan Felipe auf Facebook herum. Mein erster Gedanke: „Was will man denn heute mit so’nem ollen Geraffel?“ Ich erinnerte mich zurück an die Zeit als man Sonntags mit den Eltern spazieren ging und man eine dieser hocherotischen Taschen um den Hals trug, auf denen der Schriftzug „Polaroid“ prangte. Fast jeder rannte damals mit so einem Teil rum, knipste und wedelte dann mit dem quadratischen Bildchen, welches sich wie von Geisterhand selbst entwickelte. Auch ich gehörte zu der Fraktion der Polaroid-Knipser. Meine erste bekam ich mal zum Burzeltach oder zu Weihnachten geschenkt. In strahlenden Weiss, mit einer „Stange“ welche oben drauf gesteckt wurde und die 5 Blitzlämpchen enthielt. Gaaanz großes Kino. Irgendwann wurde auch dieses Dingen weiterentwickelt und im TV wurde ein ganz neues Modell angepriesen, in schwarz, mit einer weitaus „professionelleren“ Optik, mit eingebautem Blitz und Trallalla. Ja klar, sowas wollte ich ham und irgendwann hatte ich 4 von den Dingern zu Hause rumliegen und hatte schlichtweg nicht die Kohle mir die Kassetten zu leisten, mit denen man so ’n Kasten füttert. 10 Bilder konnte man mit so einem Filmpack machen, und dieser versorgte die Kamera auch mit Strom, da die Batterie für die Kamera in diesem enthalten war.

Okay, lang ists her und dann dieser Aufruf in Facebook. Mir eine lange Nase zu machen ist sicherlich nicht einfach. Gut, so’n iPad wäre auf meiner Wunschliste ganz oben und da ja bald Weihnachten ist sehe ich dem „Problem“ gelassen entgegen. Was mich jedoch wunderte war die Tatsache daß auch Marc Gerst (www.krolop-gerst.com) auf einmal ins Polaroid Horn stiess, und in diesem Hype mitträllerte.

Also wenn DER sich so’n Ding zulegt, muss da ja was dran sein daß es „cool“ ist…also hat man dem Zufall etwas nachgeholfen. Joah, nu habsch hier so eine Kiste rumstehen mit sage und schreibe 5 Kameras. Alle natürlich top gepflegt, funktionstüchtig und mit ordentlich Zubehör ausgestattet.

Auch wenn ich noch nicht so gaaaanz weiß was ich damit anstellen soll, das Zeugs ist hier und wenn ich schon mal was in die Griffel bekomme, muss das auch genutzt werden. Trotzdem heißt es erstmal auseinanderklabustern was ich da bekommen habe. Das wären dann:

– Polaroid Image Elite
– Polaroid SX 70 LandCamera
– Canon 110ED
– Pentax SFX
– Voigtländer Vito

Ganz ehrlich? Die Polaroid LandCamera und die Voigtländer sind meine beiden „Babys“. Gesehen – und sofort ins Herz geschlossen. Wobei die Pentax mit allem ausgestattet ist was Freude macht. Wechselobjektive, Nahlinse, Blitz, elektronischer Fernauslöser und ’n Haufen Kleinkram.

Kommen wir zur ersten Knipse, optisch eine Ritsch-Ratsch-Klick aber ganz ohne Ritsch-Ratsch. Die Canon 110ED

Beschreibung

1972 kündigte Kodak den Pocket Instamatic-Film 110 an, 1975 brachte Canon die Canon 110 ED als Pocket-Kamera für gehobene Ansprüche auf den Markt, welche dieses Filmformat unterstützte. Es bestand die Möglichkeit, ein Datum oder eine Zahl ins Bild einzublenden, was zu dieser Zeit durchaus ein nicht alltägliches Feature war.

Die folgenden technischen Angaben sollen nur einen groben Eindruck von der Kamera vermitteln und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit:

Kameratyp: Kompaktkamera

Sucher: optisch

Objektiv: Festbrennweite mit drei Fokusrastern

Autofokus: nein

Brennweite: 26mm

Lichtstärke: 2.0

Verschluss: elektronisch

Verschlusszeiten: 8 bis 1/500 Sekunden

Empfindlichkeit: ?

Automatik: Programm

Filmformat: 110, 13x17mm

Selbstauslöser: nein

Serienbilder: nein

Belichtungswertanzeige: zwei LED (rot und gelb) im Sucher

Blitzsynchronisation: Blitzschuh mit X-Kontakt

Eingebauter Blitz: nein

Grösse, Gewicht: 142x28x56mm, 295g

Knipskasten Nummer 2 wäre dann die Pentax SFX. Nichts „altes“ aber halt auch alles andere als „up to Date“. Die SFX war die erste Kamera dieser Serie. Es gab eine Datenrückwand, und ein anderer Batteriegriff, in den man Mignonbatterien einsetzen konnte. Sie wurde hergestellt von 1987 – 1988. Bauzeit 1987 – 1988

Bajonett Kaf
Belichtungsprogramme Av, Tv, M, P, Psport, Ptiefenschärfe
Belichtungsbereich 1 ~ 20 EV
Belichtungsmeßart Mittenbetont integral
Verschlusszeit 30 – 1/2000, B
Mechanische VZeit –
Sucherbereich in % 92
Blitzprogramme TTL, P, S
Synchronzeit 1/100 – 30, B
Windergeschw. 1,8 Bilder pro Sekunde
Abmessungen in mm 157 x 99 x 63,5
Gewicht in g 665
AF System Safox
Selbstauslöser 12 s
Powerzoom –
Filmempfindlichkeit Manuell, Automatisch
Filmempfindlichkeit Bereich ASA 6 – 6400, 25 – 5000
Austauschbare Mattscheiben –
Batterien 1 x 6 Volt 2CR5
Interner Blitz ja, LZ 14
NP 1988 (Body) 400,- EUR

Weiter im Takt gehts mit der Polaroid Image Elite:

Komplett ausgestattete Sofortbildkamera mit Ultraschall gesteuer- tem Aufofokus System (Sonar System). Die Kamera verfügt über ein 3 linsiges Glasobjektiv und einen duch die Belichtungsautomatik gesteuerten Computerblitz (Lichtmischer). Auf der Rückseite können einige Einstellungen vorgenommen werden und es befindet sich dort auch ein Anschluß für einen Fernauslöser. Zum be- quemen Halten der Kamera ist auf der linken Seite ein Halteriemen angebracht. Etwas Besonderes ist auch der Sucher dieser Kamera, hier wird die korrekte Belichtung und die eingestellte Entfernung angezeigt. Auch bei den Filmen der Image System Reihe ist die Polapulse-Batterie im Filmpack eingebaut.

Eines der Leckerlies aus diesem Sammelsurium…der „Ledelappen“… optisch im zusammengeklappten Zustand irgendwo zwischen Schnitzel und Frühstücksbrettchen angesiedelt, ist das echt ’ne eigene Welt. Bis ich gerafft habe wie man das Ding aufknickt, ist sicherlich ’ne halbe Stunde vergangen, aaaber…ich habs hinbekommen. *stolzgugg*
Wieso das Dingen einen Hochformat-Sucher hat und die Bezeichnung „LandCamera“ trägt will mir noch net wirklich in den Kopf. Vielleicht muss man die um 90° drehen beim knipsen…so richtig logisch will mir das aber nicht erscheinen.

Hersteller Polaroid Inc., Cambridge / USA
Typ Polaroid Image System Elite
Kameratyp Sofortbild- / Sucherkamera
Filmtyp 9,2 x 7,3 cm, Sofortbildfilm
Spectra-Film / Typ 990
Baujahr 1986 – 1992
Optik Quintic 1:10/125 mm
Verschluss Elektronisch (2,8″ – 1/245)
zusätzlich Selbstauslöser
Belichtungsmessung CdS gesteuerte Belichtungsautomatik
Fokussierung Autofokus, 0,6 m – ∞, auch abschaltbar
Blitzanschluss Eingebauter Blitz, Lichtmischer

So richtig fasziniert mich das folgende Teil, die Voigtländer Vito. So ganz habe ich noch nicht gerafft wie man dat Dingen bedient, aber wenn ich mit einer Kamera Bilder machen will, dann damit. Die VITO B wurde erstmalig auf der Photokina 1954 vorgestellt.

Sie ist besonders klein und elegant, was durch die starre Tubuskonstruktion
(der ersten im Hause Voigtländer) und der niedrigen Bauart erreicht wurde.
Die Mechanik wurde neu konstruiert, die Handhabung wesentlich verbessert.

Verwendet wurde der Verschluss PRONTO (nur mit dem Color-Skopar 1:3,5/50)
und der PRONTOR-SVS (mit Color-Skopar 1:3,5/50 und 1:2,8/50).
Beide Verschlüsse anfangs mit der „alten Stufung“,
später nur mehr mit der linearisierten „neuen Stufung.
Der PRONTOR-SVS wurde schließlich mit Lichtwertzahlen ausgestattet.

Eine Besonderheit sind Exemplare mit einer verlängerten Einstellschnecke.
(kürzeste Aufnahmedistanz ab 0,8 m, anstatt wie gewöhnlich ab 1,0 m).

Von der VITO B mit niedriger Kappe wurden etwa 435.000 Stück gefertigt.

Test: M180 von Illuminate Flashsystems

geschrieben von admin | Studio & Technik | Donnerstag 16 September 2010 13:40

Schon seit einigen Monaten liegen die kleinen schwarzen Bomber bei mir im Studio rum, und wurden von mir einfach missachtet. Irgendwie uninteressant…digitale Bedienung, „nur“ 180 Watt, zu klein um von mir für voll genommen zu werden. Naja, jetzt wollte ich es mal wissen und habe die Dinger mal ausgepackt. Die, die mich kennen wissen daß ich heftigst ehrlich bin was die Bewertung von meinem Arbeitsmaterial angeht. Und jepp, die Teile fielen bei mir schon mal aus dem Raster weil ich wusste daß diese ein Gehäuse aus Kunststoff haben.

Kann ja nix sein, so’n kleiner Plastikbomber – dachte ich zumindest bis die kleinen Blitzköpfe auf dem Stativ montiert waren und ich mir das alles mal genauer anschaute. Ich bin ja echt kein Spielkind, aber diese digitale Bedienung die ich so gar net mag, macht irgendwie Spass. Das was sich auf der Rückseite einstellen lässt macht Laune, ich vermisse da nichts. Proportionales Einstelllicht natürlich auch abschaltbar, zu-& abschaltbarer Piiiieeeeper…, Leistungsverstellung per Up- & Down und halt alles was man so erwartet. Die integrierte Photozelle spricht auch dann an wenn wirklich nur ein Hauch von Blitz auf diese kommt. Als Lichtformer habe ich auf die 4-Klappen gesetzt. Diese haben ein recht gut funktionierendes Clip-System um die Farbfolien (rot, gelb, blau, diffusor) und auch die Wabe zu befestigen.

Ich prügle die Teile jetzt mal ein paar Tage durch’s Studio und dann werde ich mal ausgiebigst schreiben was es mit dem M180 so auf sich hat, was er kann, wo er hängt und was man damit alles so anstellen kann.

Gruß

Zottl

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