Einzelcoachings – Fragen über Fragen

geschrieben von admin | Allgemein,Bildbearbeitung,Spezielle Fotografie,Studio & Technik | Montag 30 Juli 2012 11:49

Nachdem ich immer wieder auf meine Trainings und Einzelcoachings angesprochen werde und da natürlich viieeele Fragen auftauchen…habe ich mir gedacht ich tippere einfach mal quer Beet zusammen was denn da so im Dauerzustand auftaucht. Zuallererst taucht natürlich immer die Frage nach dem Preis auf…und immer antworte ich: „Das kommt darauf an was Du denn genau willst…und brauchst.“

Ich kann nicht sagen: „Ein Einzelcoaching kostet Betrag „X“…denn soetwas geht nur bei Fotografen die bei einem solchen Coaching mehr oder weniger ein „fertiges Programm“ abspulen.

Mir liegen 2 Sachen sehr am Herzen…zum einen die Fotografie an sich…und zum anderen…dass ich bei einem Training oder einem Coaching so individuell auf die Belange und Bedürfnisse meiner Schützlinge eingehe…wie es in einem Workshop niemals möglich wäre.

Bei einem Workshop treffen bis zu 8 begeisterte Amateurfotografen aufeinander…jeder mit seinem eigenen Leistungslevel…und dementsprechend kann man innerhalb eines Workshops sicherlich eine Thematik abhandeln…aber nie so detailliert auf den einzelnen Fotografen bezogen wie ich es gerne machen würde.

Bei einem Einzelcoaching betreue ich Schützlinge auf dem Leistungsniveau von: „Ich habe gestern eine Kamera geschenkt bekommen…zeig‘ mir doch mal wie man da jetzt im Heimstudio richtig coole Shots rausholt“ bis hin zum Fotografen mit 15 Jahren Berufserfahrung…der schlichtweg auf seinem Leistungslevel „festgefressen“ ist…dem es an der Motivation fehlt sich neu aufzubauen, aus seinen Möglichkeiten ein Loch hat neue Bildideen zu entwickeln…oder dem schlichtweg der Drive fehlt neue Lichtsituationen zu bauen.

Jedes Einzelcoaching ist bei mir so individuell wie mein Schützling, der dieses bei mir bucht…und genau da setze ich an.

Ich habe 1 Tages-Coachings ebenso im Programm, wie komplette Wochenenden die über 30 Stunden hinaus andauern. Allen Coachings gemein ist, dass ich es von Grund auf so halte dass nicht auf die „Ich Chef…Du nix“ Tour baue…man sich vor mir auf die Knie werfen muss…um dann doch die kleinen Tipps und Kniffe vorbehalten werden.

Jeder hat seine eigenen Wünsche…Richtungen und Ziele, und genau diese nehme ich mir sehr genau vor. Erarbeite Konzepte was denn genau auf den jeweiligen Schützling zugeschnitten ist.

Hier gibt es kein: „ich traue mich nicht zu fragen…“ ganz im Gegenteil, wenn ich merke dass da was im Busch lauert…aber noch nicht herauswill…dann hake ich nach…wenns sein muss auf 10 Wegen bis es draussen ist.
Ein Coaching ist auch keine Schulstunde die dann „hoffentlich bald rum ist“…erst vor kurzem hatte ich jemanden bei mir ein ganzes Wochenende im Studio der extra für dieses Coaching aus der Türkei anreiste. Ich werde mit Sicherheit einen Quark tun um jemanden das Geld aus der Tasche zu ziehen um ihn dann mit einem Halbwissen nach Hause fahren zu lassen.
Bei diesem Coaching endete der Samstag morgens um 04:00 Uhr…einfach weil mein Schützling das Wissen aufsog wie ein Schwamm.

Andere kamen um 18:00 Uhr zu mir und sagten: „okaaay…für heute habe ich genug Infos, wir machen morgen weiter.“ Beides ist für mich kein Problem, wichtig ist mir dass meine Schützlinge mit dem was sie von mir bekommen zufrieden sind.

Besonders Stolz macht mich die Tatsache, dass ich heute noch zu jedem einzelnen der ein Coaching bei mir buchte, ein sehr enges freundschaftliches Verhältnis pflege.

Der eine möchte seine Skillz in Sachen Lichtführung im Bereich Fashion ausbauen, ein anderer möchte Glamourportraits angehen die so richtig rocken. Wieder andere suchen Unterstützung in der Bildbearbeitung und auch wenn es darum geht das entsprechende Licht für den Ausbau des eigenen Studios zu erwerben, führt teilweise über Einzelcoachings.
Hier wird der Grundriss des eigenen Studios als Grundlage genommen um genau auf dieser Fläche alle Möglichkeiten der Lichtsetzung auszuloten.

Was immer eine Rolle spielt, und von mir immer vorgeschlagen wird ist das Thema „Kommunikation mit dem Model“. Wie sorge ich dafür eine gewisse Grundsicherheit gerade in der Startphase eines Shootings zu bekommen? Wie unterstütze ich ein Model in Sachen Posing? Gibt es Grundposen in die ich wirklich jeden Menschen stopfen kann und er dann „gut aussieht“?
Wie verhalte ich mich wärend des Shootings, auf was sollte ich als Fotograf achten und wie kann ich die Zeit der ersten Befangenheit verkürzen?

All diese Sachen bleiben nicht aussen vor, sofern gewünscht. Ebenso zeige ich wie man unterstützend eingreift, wenn das „Model“ Klamotten aus dem Zylinder zaubert die man sooo eigentlich nicht ablichten würde. Wie kann man mit einfachen Mitteln einem recht „langweiligen“ Bildchen mehr Pep verleihen? Und wie schaffe ich es meinen Aufnahmen einfach mehr Glanz und Glamour oder ganz im gegenteil mehr mystischen Look zu verleihen?

Das Thema Bildlook ist sehr wichtig, ebenso gehe ich sehr ausführlich auf das Thema Bildschnitt und Bildaufteilung ein…sofern gewünscht.

Auch wenn man sagt: „Bei einem Coaching sind die entstehenden Bilder nicht so wichtig“…ballere ich da voll dagegen. Meine Schützlinge gehen nach einem Coaching mit Aufnahmen nach Hause die das neue Level direkt mal vor Auge führen.

Auch die Grundlagen für Fotografen die sich gerne auf eigene Füße stellen möchten werden auf Wunsch gerne abgehandelt. Wie sieht entsprechendes Marketing aus? Wie kann ich mich im Haifischbecken wie Facebook und Co. neu und „weiter oben“ platzieren? Wie komme ich an Aufträge und Jobs bei Großkunden? Auf was muss ich achten wenn ich mich als Fotograf in die Selbständigkeit stürze?

Man sieht, die Fotografie stellt viele Fragen, egalb ob auf technischer Seite, der Postproduktion oder dem Aussenherum. All dies muss individuell auf den Einzelnen Schützling optimiert und angepasst werden. Nur so ist auch sichergestellt dass wirklich jeder aus einem solchen Coaching geht und genau das bekommen hat was er auch wirklich braucht.

Ebenso individuell ist da auch die Preisgestaltung. Es gibt Trainings die bei ca. 500 EUR losgehen…aber auch Vollgas-Coachings die ein paar Taler mehr verlangen um all‘ das so zu vermitteln wie der Schützling es braucht.

Man darf eines nie vergessen…auch wenn solche Preise erstmal schocken…gerade die Wochenend-Coachings geben dem ambitionierten Fotografen die Möglichkeit eine seeehr lange Zeit an Trial & Error zu überspringen…und gerade diese Zeit kostet mit Sicherheit einiges mehr an (Lehr-) Geld als ein Coaching, was perfekt auf die persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten ist.

Natürlich beantworte ich auch weiterhin gerne Fragen zum Thema Training & Coachings, denke aber hier mal einen kleinen Überblick verschafft zu haben was denn da so im Hintergrund eine Rolle spielt.

Ganz viele liebe Grüße

Euer Zottl

Achja…als Abschluss des Romans noch ein paar Bilder die bei meinen letzten Einzelcoachings entstanden sind… 🙂

2 Comments »

  1. Comment by André Frank — 7. August 2012 @ 11:43

    Wow ich hab den Text sogar ganz durchgelesen 🙂 Cool! Und schicke Fotos

  2. Comment by Patrick Michels — 8. Oktober 2013 @ 17:03

    Hallo Zottl,

    leider ist auf deiner Seite nicht zu entnehmen, wann du wieder Kurse anbietest und wie teuer diese sind. Da ein Einzelcouching bestimmt den Rahmen sprengt, bietest du auch Coachings mit mehreren Teilnehmern an ?

    Des weitern wollte ich fragen, ob es nicht einfach mal möglich wäre dir bei einem Shooting über die Schulter zu schauen? Ohne dir im Weg zu stehen oder lästige fragen zu stellen. Wenn schon im Weg stehen, dann schon mit deiner Kaffetasse in der Hand um diese Während des Shootings zu halten. Überleg es dir mal. Stefan Raab hatte ja schließlich auch einen Elton 🙂
    Würde mich freuen wenn du dich meldest LG Patrick

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