Hohlkehlenbau

geschrieben von admin | Studio & Technik | Mittwoch 15 Juli 2009 14:12

Wer träumt als Fotograf nicht davon ein eigenes schönes schnuckliges Studio zu haben, mit toller Technik, einem Zuchtraum für erstklassige Models und natürlich einer Hohlkehle die einem all die Gestaltungsmöglichkeiten gibt die man von einem netten Studio so erwartet? Also haben wir bei uns im “Redaktionshaus” des Model-Magazines ein wenig ausgetobt und uns mit tatkräftiger Unterstützung dem Bau einer Hohlkehle gewidmet.

Kurze Erläuterung zum Aufbau der Hohlkehle:Wir haben uns Rundbögen mit einem Radius von 70cm zusägen lassen, welche als “Formgeber” sowohl im Boden wie auch im Deckenbereich montiert werden.

Diese werden mit Stahlwinkeln verschraubt, wobei man darauf achten sollte hier seeehr genau zu arbeiten, da nur eine exakt aufgebaute Hohlkehle die gewünschten Ergebnisse bringt.
Den Deckenbereich auch mit einer Hohlkehle auszustatten ist nicht wirklich nötig… bringt einem aber doch noch die ein oder andere Möglichkeit bei der Lichtführung, weshalb wir uns für diesen Mehraufwand entschlossen haben. Hier sieht man die Trägerkonstruktion mit der wir den oberen “Kasten” aufgebaut haben. Dieser war nötig da die Decke irgendwann bis zum Jahre 2094 um 15cm abgehängt werden soll, und man da dementsprechend vorbereitet sein sollte.

Wer rastet der rostet…ruckzuck war die Kastenkonstruktion fertiggestellt, und die erste Kehlenbahn grob befestigt. Neugierig wie man nun mal ist, haben wir als 2. Teil dann gleich mal die eine Seite des Bodenbereichs angebracht, um sich in etwa ein Bild des fertigen “Spielzeugs” machen zu können. Jaaaaa….da kam dann so langsam das fette Grinsen ins Gesicht, der obere Bereich steht halbwegs fertig in den Startlöchern…noch verwerfen wir die Gedanken an die kommende Spachtel- & Schleiforgie. ;o)

Und genau daaaa brechen wir dann mal ab…nach gefühlten 483 Stunden Nonstop schleifen und spachteln…is dann auch irgendwann ma jut…nä? Das fiese ist…wir reden hier nur von der minimalsten Arbeit um dem Ganzen einigermaßen eine anständige Grundbeschaffenheit zu geben…schlussendlich wird die ganze Sache noch mit Glasfaser und Epoxydharz bearbeitet… und dazu gehört dann auch wieder.. schleifen…schleifen…schleifen…

2 Kommentare »

  1. Comment by pino — 13. November 2010 @ 20:51

    sehr cool , danke für den bericht

    gruss pino

  2. Comment by H.Dorow — 26. Februar 2014 @ 10:32

    Guten Tag.
    Eine schöne Arbeit – Glückwunsch!
    Vor Allem der angeschrägte Fußbodenanteil der Hohlkehle.
    Das wird – wenn benötigt – doch einige Probleme mit der Objekt-Fotografie (also: Möbel, Tischkultur und Food und alles was halt gerade stehen soll) geben, oder?
    Was die “Spachtel-Orgie” betrifft, erlaube ich zu bemerken: Nicht alles was eine professionelle an Mehrkosten verursacht stellt den Unternehmensgewinn dar.
    Viel Erfolg im Studio wünscht Hohlkehlen – Dorow

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